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Pflegehinweise für Ihre Küche

  1. Die Möbel sind für den Gebrauch in trockenen luftbaren Räumen mit einer Lufttemperatur von mindestens 10 °С und 50 — 70% relativer Luftfeuchte ausgelegt.
  2. Ein längerer Kontakt der Möbelteile mit Wasser und Dampf ist zu vermeiden. Kommt das Wasser auf die Oberfläche der Möbelteile, sind diese mit einem weichen trockenen Tuch auszuwischen. Beim Kontakt mit Wasser in Form von Lachen und großen Tropfen kann eine Strukturveränderung der Spanplatte und anderer Materialien und ihr Aufquellen eintreten, daher ist es unerwünscht, feuchte Gegenstände, Töpfe mit abtropfendem Wasser in das Innere der Möbelstücke zu stellen und die Möbel einer längeren Dampfeinwirkung auszusetzen. Wird das nasse Geschirr ohne vorheriges Abtrocknen oder Trockenwischen in den Schränken und Tischen belassen, entsteht dort der modrige Geruch. Zum Trocknen der Töpfe ist ein spezieller Abtropfschrank mit einer Auffangwanne vorgesehen. Zur Vermeidung von Feuchtigkeit ist die Auffangwanne gleich nach dem Abtropfen trockenzuwischen.
  3. Die Möbelstücke dürfen mit einem weichen Tuch (z.B., Flanell, Filztuch, Plüsch, Kattun), mit Wasser angefeuchtet und gut ausgepresst, ohne Verwendung von Lösungsmitteln, Säuren, Laugen und Scheuermitteln feucht ausgewischt werden.
  4. Die Oberfläche der Arbeitsplatte und mit Kunststoff bedeckte Fronten dürfen mit einem weichen Tuch unter Verwendung von haushaltsüblichen lösungsmittel-, säure-, alkalihaltigen Möbelpflegemitteln gereinigt werden. Die Verwendung von Scheuermitteln ist untersagt.
  5. Die Oberflächen der Elemente mit Lack- und Farbstoffanstrich sind vor Wasser, Laugen und Flüssigkeiten, die den Anstrich lösen (Alkohol, Azeton, Benzin u.a..), sowie vor mechanischen Beschädigungen (Aufschlag, Kratzen) zu schützen.
  6. Heiße Gegenstände dürfen auf die Arbeitsplatte gestellt werden, zur Verlängerung der Nutzungsdauer sind jedoch die Untersetzer zu benutzen. Die Temperatur von Geschirr und Geräten, die in Kontakt mit Arbeitsplatten, darunter aus Kunststein, kommen, darf 120 °С nicht übersteigen. Deshalb muss unbedingt darauf geachtet werden, dass von eingebauter Kochfläche oder vom Gas- bzw. Elektroherdring kommendes heißes Geschirr nie auf der Kunststeinoberfläche abgestellt wird.
  7. Es ist untersagt, chemisch wirksame Stoffe, außer denaturiertem Alkohol, für die Pflege von Kunststeinoberflächen zu verwenden.
  8. Bei der Lagerung chemisch wirksamer Stoffe (Säuren, Öle, Lösungsmittel, alkoholhaltige Flüssigkeiten) sind Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, da diese Stoffe sich als gesundheitsschädlich erweisen und die Küchenmöbel Einzelteile beim direkten Kontakt damit beschädigt werden können. Es wird empfohlen, zur Vermeidung der Beschädigung von Zierelementen die Genusssäuren in geschlossenen Behältern aufzubewahren.
  9. Es ist untersagt, die Hängeschränke mit mehr als 20 kg zu belasten. Die Belastung von einem Tischfach mit einer Tür beträgt max. 20 kg, mit zwei Türen - max. 15 kg, Kasten Bodenplatte - max. 30 kg.
  10. Es wird nicht empfohlen, die Küchenmöbel längerer Sonneneinstrahlung auszusetzen. Dadurch können die Farbenveränderungen der Küchenmöbel entstehen.
  11. Es ist untersagt, die PVC-überzogenen Fronten und Zierelemente in der Nähe von Heizgeräten zu gebrauchen, die Erwärmung solcher Fronten und Zierelementen über 60 °С ist zu vermeiden.
  12. Bei der Arbeit auf der Kochfläche müssen die Kochtöpfe und Pfannen innerhalb des Arbeitsbereiches der Kochplatte bleiben, sonst können die nahgelegenen Teile der Kücheneinrichtung und Elemente der Kochfläche zu Schaden kommen.
  13. Zum Reinigen von Oberflächen aus laminierter Spanplatte empfiehlt sich, mit klarem warmem Wasser angefeuchtete weiche Tücher sowie verschiedene Schwämme zu verwenden. Nach dem Auspressen ist die Oberfläche damit auszuwischen. Nach dem Reinigen muss die Oberfläche mit Papiertüchern ausgewischt werden. Falls erforderlich, darf ein Kunststoff-Polieröl verwendet werden. Beim Reinigen keine harten Gegenstände (Abstreifer, Schwämme mit Kunststoff- bzw. Metallfaserstoff-Scheuerseite) verwenden.
  14. Zum Reinigen der Oberflächen aus dekorativen Laminaten (Plasten) empfiehlt sich, bei leichten Verschmutzungen Papiertücher und verschiedene Schwämme zu verwenden. Nach der Feuchtreinigung ist die Oberfläche mit wasseraufnehmenden Papiertüchern auswischen. Bei länger bestehenden Verschmutzungen dürfen organische Lösungsmittel, leichtflüssige und zähflüssige Reinigungsmittel verwendet werden. Falls erforderlich, auf verschmutzte Oberfläche auftragen und über Nacht einwirken lassen. Die Wachs- und Paraffinreste sind mechanisch zu entfernen. Beim Reinigen keine harten Gegenstände verwenden (Abstreifer, Schwämme mit Kunststoff- bzw. Metallfaserstoff-Scheuerseite).
  15. Man darf nicht vergessen, dass alle Holzflächen der Küchenmöbel mit der Zeit ihr Aussehen verändern können, nicht nur wegen Klimaeinwirkungen, Umweltverhältnisse und Intensität der Einstrahlung, sondern auch in Abhängigkeit davon, wie sie vom Besitzer gepflegt wurden. Zum Reinigen empfiehlt sich, ein weiches Tuch oder Ledertuch, mit Wasser angefeuchtet und gründlich ausgepresst, zu verwenden, ebenfalls wünschenswert ist die Anwendung von Spezialreinigern, die mitunter Polierstoffe enthalten. Nach dem Reinigen sind die angefeuchteten Bereiche unbedingt trockenzuwischen (mit einem trockenen Tuch). Solche Küchenmöbel dürfen mit einem Staubsauger mit einem Soft Brush Aufsatz gereinigt werden. Es ist strengstens untersagt, beim Reinigen die harten Gegenstände (Abstreifer, Schwämme mit Kunststoff- bzw. Metallfaserstoff-Scheuerseite) zu verwenden.
  16. Es ist zu merken, dass der Kunststein ein «lebendiger» Werkstoff ist und dass seine Oberflächen sich durch geringe Wasseraufnahmefähigkeit seiner einzelnen natürlichen Komponenten auszeichnen. Deshalb besteht die Möglichkeit der Entstehung von Schlieren und permanenten Flecken auf Grund unsachgemäßer Pflege (stehende Wasserlachen auf aus diesem Material gefertigter Oberfläche). Zum eventuellen Entfetten ist die denaturierte Alkohollösung zu empfehlen, zum Reinigen darf auch ein weiches Tuch oder Ledertuch, mit Wasser angefeuchtet und gründlich ausgepresst, verwendet werden. Nach dem Reinigen sind die angefeuchteten Bereiche unbedingt trockenzuwischen (mit einem trockenen Tuch).
  17. Beim Reinigen von Metalloberflächen (auch mit Lackierung) ist die Verwendung vom Scheuermitteln bzw. Reinigungsmitteln mit Korrosionseigenschaften, sowie von Schwämmen mit Metallfaser- bzw. Metallspan-Scheuerseite zu vermeiden. Nach dem Reinigen wird durch in Hubbewegung ausgeführtes Polieren mit einem trockenen Tuch der Oberfläche der endgültige Glanz verliehen.
  18. Vor allen Dingen darf man nicht vergessen, dass Glasflächen zerbrechlich sind und beim Aufschlag zerschlagen werden können. Es ist untersagt, solche Oberflächen mit schweren harten Gegenständen zu berühren bzw. damit darauf zu schlagen. Zum Reinigen sind entsprechende Glas- und Keramik-Spezialreiniger zu verwenden. Beim Reinigen ist die Verwendung von Scheuermitteln sowie von Schwämmen mit Metallfaser- bzw. Metallspan-Scheuerseite zu vermeiden.
  19. Die Anweisungen für den Betrieb, Pflege und Reinigung in Möbel integrierter elektrischen Haushaltsgeräte und Zubehör in den mitgelieferten Bedienungs-anleitungen der Herstellerfirmen sind durchzulesen und zu befolgen.
  20. Der Quarzstein ist ein thermostabiles Material, das bei gleichmäßiger Erwärmung der ganzen Steinoberfläche die Erwärmung bis auf 150 ºC ohne weiteres aushalten kann. Durch rasche Erwärmung eines Oberflächenteils können Risse verursacht werden. Es ist untersagt, den Quarzstein einer lokalen Erwärmung durch heiße Gegenstände auszusetzen. Beim Abstellen von heißen Töpfen sind unbedingt hitzebeständige Untersetzer zu unterlegen. Eine direkte Einwirkung offener Flamme auf Erzeugnisse aus Quarzstein ist zu vermeiden. Leichte Verschmutzungen sind mit einem feuchten Tuch unter Verwendung eines beliebigen haushaltüblichen Geschirr- oder Glasreinigers zu entfernen. Die Abstreifer aus Kunststoff dürfen verwendet werden. Bei starken Verschmutzungen ist der Fleck mit Azeton, Alkohol, Nagellackentferner oder einem anderen organischen Lösungsmittel auszureiben. Lässt sich die Verschmutzung nicht entfernen, ist sie mit einer schwachen (bis 3%) Säurelösung (Essig, Zitronensäure, säurehaltige Haushaltsreiniger) zu bearbeiten. Dabei braucht der Fleck nicht einrieben zu werden, es reicht aus, einen mit der Lösung imprägnierten Stoffabschnitt darüber zu legen. Die Bearbeitung mit einer schwachen Säurelösung muss je 30 Minuten dauern, mit Pausen, Trockenwischen und Fleckkontrolle nach jedem Vorgang. Wiederholen, bis der Fleck verschwunden ist. Die gesamte Einwirkdauer der Säure darf 3 Stunden nicht übersteigen. Zum Entfernen von beliebigen Verschmutzungen ist es untersagt, pulverförmige bzw. flüssige scheuermittelhaltige und stark alkalische und aktives Chlor oder Ammoniak enthaltende Putz- und Waschmittel zu verwenden. Ebenfalls untersagt ist die Verwendung von Backofen- oder Grillspray, Reiniger für Geschirrspülmaschinen und anderen stark alkalischen Reinigungsmitteln.
  21. Marmor und Granit sind «lebendige» Werkstoffe und daraus gefertigte Oberflächen zeichnen sich durch hohe Wasseraufnahmefähigkeit aus. Dadurch besteht die Gefahr der Entstehung von Schlieren und permanenten Flecken auf den Oberflächen. Es empfiehlt sich, die Oberflächen aus Marmor und Granit mit wässeriger denaturierten Alkohollösung zu entfetten. Hin und wieder sind spezielle wasserabweisende Mittel für Marmor und Granit auf die Oberflächen aufzutragen. Nach dem Auftragen dieser Mittel und vor weiterem Gebrauch der Oberflächen sind diese mit einem weichen und trockenen Tuch sorgfältig auszuwischen. Nach dem Reinigen sind die angefeuchteten Bereiche unbedingt trockenzuwischen.